Bad Vilbel. Wohnen im Alter ist eines der Themen, mit denen sich der Bad Vilbeler Seniorenbeirat beschäftigt. Eines der neuesten Wohnprojekte für Menschen ab 60 Jahren in der Stadt ist „Viola“ auf der Quellenpark-Seite des Bahnhofs. Noch ist dort eine Baustelle, aber das Gebäudeensemble steht schon und weckt das Interesse vieler Menschen.
Einige haben sich mit ihren Fragen dazu auch an den Seniorenbeirat gewandt, weswegen er im Rahmen seiner jüngsten öffentlichen Sitzung dazu einlud, sich über das Konzept und das Angebot zu informieren. Die Veranstaltung im FFH-Besucherzentrum war komplett ausgebucht, sagte Klaus Arabin, Vorsitzender des Seniorenbeirats. Deshalb sei eine Wiederholung geplant.
Christoph Schaab von „Viola Living“ stellte das Wohnprojekt vor. Das Gebäudeensemble – der Turm hat sieben Etagen, die anderen Gebäude fünf – bietet rund 250 barrierefreie Mietwohnungen, Gemeinschaftsräume, einen Gartenhof im Inneren, eine Dachterrasse und eine öffentliche Piazza. Zum umgebenden Quartier werde sich „Viola“ mit einer Bäckerei mit Café im Erdgeschoss des Turms, einer allgemeinmedizinischen Praxis und einem Studio mit Gesundheits- und Präventionskursen ebenfalls öffnen.
Offen für alle werde auch das Service- und Begegnungszentrum im Mittelteil des Gebäudes sein, das vom Frankfurter Verband betrieben werde, der in Bad Vilbel durch sein Engagement in der Seniorenresidenz „Quellenhof“ bekannt ist. Geleitet wird es von Jihong Zhou. „Sicher, in Gemeinschaft und gut versorgt älter werden“, das wolle der Frankfurter Verband den Mieterinnen und Mietern des „Viola“ bieten, sagte Lucas Marx, stellvertretender Leiter des Fachbereichs „Wohnen und Offene Seniorendienste“ beim Frankfurter Verband. Sie sollen selbstbestimmt leben mit dem Wissen, jederzeit Hilfe zu bekommen. Das Angebot starte ab dem kommenden Frühjahr und umfasse Beratung, einen Hausnotruf und einen ambulanten Pflegedienst im Haus sowie Veranstaltungen, die Gemeinschaft und Begegnungen ermöglichen, wozu auch Vereine und Institutionen in Bad Vilbel eingeladen seien. Christian Kauer

