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Auf Klausur im Vogelsberg

Strukturelle Weiterentwicklung des Freistaats auf der Agenda der Massenheimer CDU

Klausurtagung im Vogelsberg: Massenheims CDU-Ortsbeiräte Joachim Schulz, Brigitte Kiessel, Volker Hummel und Ralf Wächter (nicht auf dem Foto) diskutierten nicht nur Aspekte der Dorfentwicklung, sondern besichtigten auch einen Windenergiepark in Freiensteinau. Foto: Privat
Klausurtagung im Vogelsberg: Massenheims CDU-Ortsbeiräte Joachim Schulz, Brigitte Kiessel, Volker Hummel und Ralf Wächter (nicht auf dem Foto) diskutierten nicht nur Aspekte der Dorfentwicklung, sondern besichtigten auch einen Windenergiepark in Freiensteinau. Foto: Privat

Die strukturelle Weiterentwicklung Massenheims stand im Mittelpunkt einer Klausurtagung, zu der sich die CDU-Ortsbeiratsfraktion des „Freistaats“ jetzt im Vogelsberg getroffen hat.

Bad Vilbel. Im Freiensteinauer Stadtteil Ober-Moos beleuchteten die Ortspolitiker unter anderem verkehrs- und gesellschaftspolitische Entwicklungen. Weiterhin bildete die Besichtigung eines erst vor kurzem fertig gestellten Windkraftanlagenparks im sogenannten „Blauen Eck“ des Vogelsbergs einen Punkt der umfangreichen Tagesordnung.

„In Massenheim sind in den vergangenen Jahren eine Reihe wichtiger Projekte realisiert worden. Der Kunstrasenplatz für den FC Hessen oder das Kinder- und Gemeinschaftshaus sind beste Beispiele dafür. Unabhängig davon gibt es viele weitere große und kleinere Themen, die das Dorf bewegen und die wir im Sinne der Bürger angehen müssen“, erklärte Joachim Schulz, Vorsitzender der Massenheimer CDU. Das Thema Schwerverkehr im Bereich Breite Straße sei eines davon.

Lösungen finden

„Wir müssen unbedingt Lösungen finden, um die LKW-Bewegungen zum Aussiedlerhof Laupus aus der Breite Straße herauszufiltern“, ergänzte Fraktionsvorsitzender Ralf Wächter. Nur dann ließen sich auf Dauer erhebliche infrastrukturelle Schäden in dem liebevoll gestalteten Ortsbereich vermeiden.

Zudem sei es in der Vergangenheit zu gefährlichen Situationen im Begegnungsverkehr gekommen, erinnerte Wächter. Letztlich gehe den Anwohnern durch die Verkehrsbelastung auch ein erhebliches Stück Lebensqualität verloren, fügte er hinzu.

Hohe Verkehrsdichte

Es sei aber nicht nur der Bereich Breite Straße, der den Massenheimer Christdemokraten zurzeit Sorge bereitet. Auch der alte Ortskern leide unter einer kontinuierlichen Zunahme der Verkehrsdichte, konstatieren die Politiker einhellig. Die Ortsbeiratsfraktion will daher mit Verkehrsplaner Prof. Rüdiger Storost Kontakt aufnehmen, um zunächst punktuelle Lösungsansätze zu diskutieren.

Zu der strukturellen Weiterentwicklung Massenheims gehören neben der Infrastruktur aber auch gesellschaftspolitische Aspekte. „Wir haben in unserem Dorf eine Vielzahl aktiver Vereine, ohne deren Engagement das Leben vor Ort deutlich ärmer wäre. Wir müssen unser Möglichstes tun, um den Vereinen auch weiterhin die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre wichtige Arbeit zu schaffen“, erklärte die Stellvertretende CDU-Vorsitzende und Ortsbeirätin Brigitte Kiessel. Dabei wolle man gezielt das Gespräch suchen um zu sehen, „wo die Vereine der Schuh drückt“. Parteiintern will man diese Diskussion bereits in den nächsten Wochen führen. Unter der Überschrift „Was Massenheim bewegt“ sei in Kürze ein zweiter Mitgliederstammtisch geplant.